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Ende 2019 war ich an einem gewissen Punkt angekommen. Ich wusste, dass ich mich beruflich verändern musste. Um mich weiterzuentwickeln, um mir selbst treu zu bleiben.

Bequem war nicht genug

Mein damaliger Arbeitsgeber, EFS Consulting, war perfekt. Die Arbeit machte mir Freude, war vielseitig und abwechslungsreich. Als Projektleiterin hatte ich Verantwortung – für die Inhalte, für die Führung der mir zugewiesenen Kolleg*innen. Mein Projekt war fordernd, aber ich lernte kontinuierlich dazu.

Ich fühlte mich meinen Kund*innen und Kolleg*innen verbunden, ich war Teil eines kompetenten und motivierten Teams. Im Unternehmen brachte ich mich ein und durfte an unterschiedlichen Stellen mitgestalten – etwa bei der Weiterentwicklung des internen Weiterbildungsangebots, Teamentwicklung & Führungsverständnis, Ausbau des Frauennetzwerks.

Und dennoch war ich nicht 100% zufrieden. Ich wollte mehr. Selbstverwirklichung. Sinn. Ich wollte Erfüllung im Job. Ich wollte zu etwas Höherem, etwas Größeren als ich beitragen.

Auf zu neuen Ufern

Mein Weg war die letzten Jahre nicht immer leicht. Zeitweise fühlte ich mich lost, planlos, frustriert. Ich wusste nicht genau, was ich will, was mir entspricht. Wo und wie ich anfangen soll. Immer wieder habe ich Ideen verworfen, Neues probiert, mich neu orientiert, neu positioniert. Durch Trial & Error dazugelernt. Mich durch Coaching und in der Psychotherapie begleiten lassen.

Mein Weg hat mich zu verschiedenen Stationen geführt. Bildungskarenz, die Ausbildung zur Psychotherapeutin. Caritas. Praktika mit Kindern & Jugendlichen als auch demenzerkrankten Menschen. Menschen mit Essstörungen und polytoxen Suchterkrankungen begleitet. Reisen durch Südamerika, Afrika, Asien. Das wunderbare Unternehmensgründungsprogramm durchlaufen.

Ich bin auf viele inspirierende Menschen getroffen und habe durch sie mein Warum gefunden.

Ich habe mein Warum gefunden.

Wenn ich es kann, kannst du es auch.

Stand heute

Hättest du mir vor Jahren erzählt, dass ich 2023 Unternehmerin bin, ich hätte dir nicht geglaubt.

Stand heute fühle ich mich frei und selbstbestimmt. Ich fühle tagtäglich den Sinn und Mehrwert meiner Arbeit – als Business Coach, in der Arbeit mit Menschen für Menschen. Und bin gespannt, was mich noch erwartet.

Finde heraus, wo soll es für dich hingehen soll

Vielleicht braucht es den Austausch mit den „richtigen'“ Personen. Vielleicht einen bestimmten Impuls, ein Buch, eine Podcast-Folge oder einen Film. Vielleicht braucht es Schlüsselerlebnisse und Aha-Momente – diese werden begünstigt, wenn wir in einem entspannten Zustand sind und nicht Tag & Nacht über einer Fragestellung brüten. Wahrscheinlich braucht es deine Intuition, dein Bauchgefühl. Deine innere Stimme, die sagt: „Das fühlt sich gut an. Das fühlt sich richtig an.“ Diese kannst du etwa durch Entspannungsübungen und Meditation fördern.

Journaling kann ein wunderbarer Weg sein, um in dich reinzuhören. Am besten beantwortest du die Fragen handschriftlich. Keine Sorge, wenn du nicht gleich alle Antworten zur Hand hast. Vertraue darauf, dass alles zu seiner Zeit kommt.

  • Was kannst du besonders gut? Was sind deine Stärken? Wie kannst du sie ausleben (beruflich/privat)?
  • Was hast du als Kind gerne gemacht?
  • Was ist dir im Leben wichtig? Was sind deine Werte?
  • Welche Missstände regen dich richtig auf? Was muss verändert werden?
  • Womit willst du dein Leben verbringen?
  • Stell dir vor, du liegst auf dem Sterbebett und schaust zufrieden auf dein Leben zurück. Was willst du sehen? Worauf willst du zurückschauen? Worauf willst du stolz sein?

Geh deinen Weg. Schritt für Schritt. Auch wenn du jetzt noch nicht weiß, wo es für dich hingeht. Glaube mir, es ist es wert.

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